Zucker im Katzenfutter?
Katzen sind doch süß genug!
Zucker im Katzenfutter bezeichnet zugesetzte Zuckerarten oder zuckerhaltige Bestandteile wie Glukosesirup, Melasse oder Karamell, die keinen ernährungsphysiologischen Nutzen für Katzen haben.
Katzenfutter ohne Zucker bedeutet, dass dem Futter keine zugesetzten Zuckerarten oder zuckerhaltigen Zutaten wie Glukosesirup, Melasse oder Karamell zugesetzt wurden.
Trotzdem enthalten viele Katzenfutterprodukte weiterhin zugesetzten Zucker oder zuckerhaltige Zutaten. 🤬
Dabei können Katzen Zucker nicht mal schmecken und brauchen ihn als reine Fleischfresser auch nicht. Warum kommt er dann in die Dose? Ganz einfach, damit das Futter für dich eine ansprechendere, schön-karamellige Farbe hat. WTF?
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Warum Zucker im Katzenfutter problematisch sein kann
Zucker in Katzenfutter kann Katzen auf Dauer schaden und zu Unverträglichkeiten, Verdauungsproblemen, Übergewicht, Diabetes oder Zahnproblemen führen.
Ungenaue oder sehr allgemeine Deklarationen können es für Halter*innen erschweren nachzuvollziehen, ob zuckerhaltige Zutaten im Futter enthalten sind und damit auch, mögliche Zusammenhänge mit gesundheitlichen Problemen zu erkennen.
Das geht besser zuckerfrei! 💪🏼
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Häufige Fragen zu Zucker im Katzenfutter
Zucker in Katzenfutter wird oft nicht direkt als „Zucker“ bezeichnet, sondern versteckt sich hinter verschiedenen Zutatenbezeichnungen. Besonders in Nassfutter können solche Zusätze vorkommen.
Häufige Zuckerarten im Katzenfutter sind:
- Dextrose (Traubenzucker)
- Glucose / Glukose
- Fructose / Fruktose
- Saccharose
- Maltose
- Lactose
- Invertzuckersirup
- Glukosesirup
- Karamell / Zuckerkulör
Außerdem können zuckerhaltige Bestandteile auch unter folgenden Bezeichnungen auftauchen:
- Melasse
- Zuckerrübenschnitzel
- Rübenschnitzel
- Malzextrakt
- Gerstenmalz
Zucker oder zuckerartige Stoffe werden manchmal Katzenfutter zugesetzt, obwohl sie keinen ernährungsphysiologischen Nutzen für Katzen haben.
In der Praxis wird Zucker häufig verwendet, um:
- die Farbe des Futters zu verändern (z. B. karamellige Bräune)
- das Futter für Halter*innen optisch zu verbessern
- die Konsistenz oder Verarbeitung zu beeinflussen
Für die Ernährung von Katzen ist zugesetzter Zucker jedoch nicht notwendig.
Zuckerzusatz ist im Katzenfutter rechtlich erlaubt. Hersteller müssen zugesetzte Zutaten grundsätzlich in der Zutatenliste angeben. Allerdings erscheint Zucker nicht immer direkt als „Zucker“, sondern oft unter anderen Bezeichnungen wie Melasse, Glukosesirup oder pflanzliche Nebenerzeugnisse. Ungenaue Deklarationen können es für Verbraucher*innen erschweren zu erkennen, ob zuckerhaltige Bestandteile enthalten sind.
Zucker ist für Katzen ernährungsphysiologisch nicht notwendig. Katzen sind obligate Karnivoren und beziehen ihre Energie hauptsächlich aus Proteinen und Fetten.
Ein hoher oder regelmäßiger Zuckerkonsum kann bei Katzen verschiedene gesundheitliche Probleme begünstigen.
Dazu gehören unter anderem:
- Übergewicht
- Diabetes mellitus
- Verdauungsprobleme oder Durchfall
- Unverträglichkeiten
- Zahnprobleme
Katzen benötigen Zucker nicht als Energiequelle, da ihr Stoffwechsel auf eine proteinreiche Ernährung ausgelegt ist.
Katzen können Zucker tatsächlich nicht schmecken. Ihnen fehlt ein funktionierender Süß-Rezeptor auf der Zunge.
Das bedeutet:
Katzen nehmen süße Geschmacksstoffe nicht bewusst wahr. Die Zugabe von Zucker dient daher nicht dem Geschmack der Katze.
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