
Sind Hunde reine Fleischfresser?
Ist der Hund ein reiner Fleischfresser? Nein. Der Hund ist kein Wolf mehr. Wölfe sind Raubtiere und ernähren sich hauptsächlich von Fleisch, aber der domestizierte Hund hat mit dem Wolf schon lange nicht mehr so viel gemeinsam. Der Fund eines Zahns in einem rund 28.500 Jahre alten Fossil aus Tschechien deutet darauf hin, dass es schon zu dieser Zeit Unterschiede zwischen hundeartigen und wolfsartigen Tieren gab.
Also mindestens seit über 28.000 Jahren hat sich der Hund den Lebensumständen der Menschen immer mehr angepasst und sich in neuen Situationen zurechtfinden müssen. Es wurde zunehmend das gefressen, was eben da war. Fleisch war gerade in früherer Zeit ein Luxusgut und nicht permanent verfügbar. Deshalb bekam der Hund, was übrig war und das waren überwiegend Reste wie bspw. Kartoffelschalen, Eierschalen etc. Der Verdauungstrakt hat sich den veränderten Bedingungen über die Zeit angepasst. So verhält sich das Verhältnis aus Dick- und Dünndarm bei Hunden fast wie bei uns Menschen.
Der Hund wurde also vom Raubtier zum Allesfresser. Erste Studien der Genetik von Hund und Wolf zeigen, dass die Kohlenhydrat-Toleranz des Haushundes höher ist, als die des Wolfes, was die Entwicklung ebenso bestätigt. 
Können Hunde vegan oder vegetarisch ernähren?
Ob aus Tierwohl-Gründen oder ökologischem Fußabdruck, immer mehr Hundeeltern ernähren ihre Hunde vegetarisch oder vegan. Da Hunde Allesfresser sind, ist eine ausgewogene vegetarische oder vegane Ernährung kein Problem.
In Polen wurde das Fressverhalten von frei lebenden Hunden untersucht. Das Ergebnis? Im Sommer war der Anteil von pflanzlicher Nahrung bei 46 % und gerade mal 15 % durch Säugetiere (knapp 10 % Ratten & Mäuse).
Der Hund als reiner Fleischfan? Ganz im Gegenteil! Möchtest du deinen Hund umstellen empfehlen wir dir dich mit einer Ernährungsberater*in zu besprechen, um den Übergang so sanft wie möglich zu gestalten und um alle Nährstoffe zu gewährleisten, denn nicht jedes vegane Hundefutter ist auch ein Alleinfuttermittel.

Können Katzen vegan oder vegetarisch ernährt werden?
Bei Katzen sieht es dagegen ganz anders aus. Denn die sind tatsächlich reine Fleischfresser, auch Carnivoren genannt.
Im Gegensatz zu Hunden ist der Verdauungstrakt der Katze ausschließlich auf Fleisch ausgelegt, wie bei ihren afrikanischen Vorfahren. Wissenschaftler*innen schätzen, dass wir seit ca. 9.000 Jahren Katzen als Haus-Gött*innen halten. Das heißt deine Auswahl an Möglichkeiten, deine Miez artgerecht zu ernähren, sind ziemlich begrenzt und du solltest unbedingt darauf achten, nicht besonders davon abzuweichen, denn das kann der Gesundheit deiner Katze schaden.
Die fleischhaltige Ernährung spielt hier also eine ganz wichtige Rolle und Katzen sind auf hochwertiges Katzenfutter mit hohem Fleischanteil angewiesen. Deswegen haben wir uns bei STRAYZ für ein Futter mit 95 % Fleischanteil entschieden, um Katzen artgerecht versorgen zu können. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, schau mal bei unserem Beitrag "Welches Katzenfutter ist für Katzen am besten?", vorbei. Zudem setzen wir auf winzige Mengen an Ballaststoffen, z.B. Kürbis, von unter 4 %, damit der Kacki besser flutscht.
Das heißt auch, dass man Katzen nicht vegetarisch oder vegan ernähren kann und auf keinen Fall sollte. Wenn du trotzdem darauf achten möchtest, woher das Fleisch kommt und das kein Tier für das Futter deiner Miez sterben muss, dann ist unser STRAYZ Bio-Futter genau das Richtige. Das Fleisch, das in unseren Beuteln und Dosen landet, kaufen wir von regionalen Bio-Höfen auf. Das sind hochwertige Organe und vor allem ganz viel Muskelfleisch, das für die Lebensmittelindustrie nicht schön genug ist, weil es z.B. an einer Stelle ein bisschen mehr Fett hat.

Das sollte nicht im Napf landen!
Aufgepasst! Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind nicht das selbe. In sehr viel herkömmlichem Futter ist angegeben, dass Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse enthalten sind. Was genau ist das? Hufe, Klauen, etc. kurz gesagt: Abfall der Lebensmittelindustrie, der niedrige Nährwerte für deine Katze oder deinen Hund hat und mit viel Marketing teuer verkauft wird. Achte also unbedingt darauf, dass die Teile gefüttert werden, die auch tatsächlich nährreich sind, wie Muskelfleisch, Herz, Leber und Co.
Nicht in den Napf von deiner Katze sollte Getreide kommen, denn dafür ist der Verdauungstrakt nicht geeignet. Oft sind auch sog. pflanzliche Nebenerzeugnisse in teils hohen Mengen in Katzenfutter oder Hundefutter enthalten. Achte auch hier darauf, dass das nicht im Napf landet.
Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind nichts anderes als Abfallprodukte, die bei der Getreideverwertung übrig bleiben. Das kann Weizenkleie, Schalen, Pflanzenmehle oder auch Stroh sein. Wieso ist das überhaupt in manchem Futter drin? Weil es als Füllstoff genutzt wird, um mehr Masse zu haben, die man mit fancy Katzen oder Hunden auf der Dose teuer verkaufen kann.
Natürlich haben auch Zucker, Konservierungsmittel, Bindemittel und Co. nichts im Tierfutter zu suchen.
Also nutze den Tag, dreh mal deine Dose um und schau, was in deinem Futter so drin ist. Du möchtest deinen Tier mit unserem Bio-Futter oder unseren Bio-Snacks eine Freude machen? Check einfach mal unser Katzenfutter oder Hundefutter aus.
Dein STRAYZ Team









