Klingt einfach, ist es aber nicht, wenn man durch den Supermarkt läuft und 40 verschiedene Dosen vor sich hat, die alle etwas anderes versprechen. Wir zeigen dir, worauf du wirklich achten musst, damit du hochwertiges, artgerechtes Futter sicher erkennst.

Die Bedeutung von Fleischanteil und tierischen Proteinen
Katzen sind reine Fleischfresser, auch Karnivoren genannt, und können deswegen nicht vegan ernährt werden. Was genau bedeutet das jetzt? Im Gegensatz zu Hunden ist der Verdauungstrakt der Katze ausschließlich auf Fleisch ausgelegt, wie bei ihren afrikanischen Vorfahren, echte Raubkatzen eben. Das heißt, deine Auswahl an Möglichkeiten, deine Miez artgerecht zu ernähren, ist ziemlich begrenzt und du solltest unbedingt darauf achten, nicht besonders davon abzuweichen, denn das kann der Gesundheit deiner Katze schaden.
Aus diesem Grund ist für uns ein hoher Fleischanteil im Katzenfutter essentiell für eine artgerechte Ernährung. Achte darauf, dass der Fleischanteil bei mindestens 70 % liegt, je höher, desto besser. Katzenfutter Fleischanteil - zwei Begriffe, die zusammengehören. Wichtig ist auch die Zusammensetzung des Fleischanteils, der primär aus Muskelfleisch und nährreichen Organen bestehen sollte. Leider geben nicht alle Marken transparent an, welche Teile vom Tier in der Dose landen.
Leider geben nicht alle Marken transparent an, welche Teile vom Tier in der Dose landen und häufig wird alles unter dem Begriff tierische Nebenerzeugnisse deklariert. Doch was ist das eigentlich? Tierische Nebenerzeugnisse sind alle Bestandteile eines Tieres, die nicht als reines Fleisch deklariert werden. Dazu gehören sowohl nährstoffreiche Innereien wie Herz oder Leber, die wertvolle Vitamine und Mineralstoffe liefern, als auch minderwertige Zutaten wie Hufe, Krallen oder Euter, die für Katzen wenig bis keinen ernährungsphysiologischen Nutzen haben. Hochwertige Katzennahrung setzt auf transparente Deklaration und eine Zusammensetzung und verzichtet auf undurchsichtige Begriffe wie diese.
Wir bei STRAYZ orientieren uns am sogenannten Beutetier-Prinzip. Das bedeutet, dass wir die natürliche Beute der Katze “nachbauen” und setzen daher auf einen Fleischanteil von 95 % in unserem STRAYZ Bio-Katzenfutter. Außerdem haben wir für wählerische Katzen Nassfutter in Soße im Sortiment, die den Einstieg in die Welt des Fine Dinings für Katzen erleichtern. Ein hochwertgies Katzenfutter, das braucht also richtig viel Fleisch.

Vermeide minderwertige Inhaltsstoffe wie Getreide
Katzen sind keine Nager! Sie sind von Natur aus Fleischfresser und benötigen aus diesem Grund kein Getreide im Futter. Tatsächlich kann das sogar zu Unverträglichkeiten oder Übergewicht führen. Weil wir nur das Beste für unsere Fellnasen wollen, verzichten wir auf den Einsatz von günstigem Getreide als Füllmittel in unseren Rezepturen. Wieso das überhaupt genutzt wird? Ganz einfach: weil Getreideabfälle im Einkauf nicht viel kosten, aber die Masse an Futter erhöhen und man so mehr Geld mit der Dose verdienen kann, obwohl es für die Katzen eigentlich nicht gut ist. Hochwertiges Katzenfutter verzichtet also auf billige Füllstoffe, wie pflanzliche Nebenerzeugnisse, auf die die Verdauung deiner Katze auch nicht ausgelegt ist.
Wichtig ist allerdings, besonders bei älteren Katzen, eine kleine Quelle an Ballaststoffen im Futter, um die Verdauung zu unterstützen. Dazu eignet sich leicht verdauliches Gemüse am besten. Der Ballaststoff-Anteil sollte aber nie über 5 % liegen. Bei unserem Nassfutter für Katzen "STRAYZ Huhn & Zucchini" liegt der Anteil an Gemüse bei ca. 2%.
Katzenfutter ohne Zucker!
Zucker hat in Katzenfutter unserer Meinung nach nichts zu suchen. Leider gibt es Hersteller, die Zucker im Katzenfutter einsetzen, um zum Beispiel die Konsistenz des Futters zu verbessern, damit das Gelee schön karamellig aussieht oder der Katzen-Kot weniger stinkt. Obwohl Katzen süß nicht mal wirklich schmecken können, kann Zucker den Geschmack anderer Bestandteile verstärken und so als Lockstoff dienen. Und futtert eine Katze zu viel, weil es ihr so gut schmeckt, kann dies zu Übergewicht führen und Katzen auf Dauer krank machen. Hab also immer ein Auge darauf, ob dein Katzenfutter Zucker enthält, denn dieser ist absolut unnötig.
Zucker kommt übrigens in verschiedenen Namen daher: Glucose, Fructose, Saccharose, Maltodextrin, Dextrin, Rübenmelasse. Zuckerfreies Katzenfutter, das braucht die Miez!
Ohne Bindemittel, Lockstoffe und Co.
Keine Bindemittel, Konservierungsstoffe, Lockstoffe oder anderer Mist für deine Miez! Auf solche unnötigen Stoffe solltest du im Tierfutter unbedingt verzichten. Warum? Auch diese können langfristig zu Krankheiten oder anderen gesundheitlichen Problemen führen und Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, die sich zum Beispiel durch Durchfall oder Juckreiz zeigen. Zudem werden Katzen so auf Lockstoffe trainiert, dass sie natürliches Futter schwerer akzeptieren und nur noch bestimmte Marken fressen wollen. Wir sagen klar NEIN zu unnötigem Gedöns im Katzenfutter!
Aber Achtung: Nicht jede Futtermarke schreibt auch transparent auf die Verpackung, was eigentlich drin ist, denn dazu ist kein Unternehmen verpflichtet. 🙀 Du bist dir unsicher? Dann frag doch lieber nach oder entscheide dich für eine Futtermarke, die mit offenen Karten spielt.
Mineralstoffe, Spurenelemente, Taurin & Vitamine
Trotz noch so schonender Herstellungsverfahren können bei der Produktion von Katzenfutter natürlich enthaltene Vitamine verloren gehen. Das ist wie beim Kochen daheim, sobald Lebensmittel erwärmt werden, können nicht mehr alle Vitalstoffe im Futter erhalten bleiben. Um deine Miez mit allen wichtigen Stoffen zu versorgen, ist es wichtig, dass Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Taurin dem Futter in ausreichender Menge und nach Vorgaben der FEDIAF (Verband der europäischen Heimtiernahrungsindustrie) zugesetzt werden. Ist dies der Fall, dann darf ein Futter als Alleinfutter vermarktet werden. Ergänzungsfutter, wie viele Filetfutter am Markt, erfüllen dies nicht.
Ohne Tierversuche
Tierversuchsfrei - Wir sind dabei! Hast du gewusst, dass es tatsächlich noch Tierfutter gibt, das an Tieren in Laboren getestet wurde, obwohl das gesetzlich nicht vorgeschrieben ist? Da fehlen uns die Worte... Achte also immer darauf, denn dein Kassenzettel ist auch immer ein Stimmzettel. Hochwertiges Katzenfutter braucht keine Tierversuche! Wenn du dich über Tierversuche informieren möchtest, dann schau mal bei starken Vereinen, wie dem Tierschutzbund oder Ärzte gegen Tierversuche e.V. vorbei.

Natürliche Rohstoffe & Bio-Qualität
Ist es dir wichtig, woher deine Lebensmittel kommen oder wie die Tiere für das Fleisch gehalten werden, was du vielleicht isst? Wir im Team glauben, dass Zutaten aus kontrollierter Bio-Landwirtschaft einfach am besten für uns und unseren Planeten sind. Denn hier ist die Schadstoffbelastung durch chemische Dünger sowie Antibiotika im Fleisch nachweislich geringer.
Zudem lehnen wir die Massentierhaltung kategorisch ab. Wir beziehen unser Fleisch von kleinen Bio-Höfen aus Süddeutschland und Österreich und verwenden für unser natürliches Katzenfutter die Teile, die für die Lebensmittelindustrie nicht "schön" genug sind, da das Muskelfleisch z.B. zu viel Fett enthält. Wusstest du, dass von Puten oft nur die Brust verwendet wird? Für unser Futter muss kein Tier extra geschlachtet werden, damit deine Miez satt wird. Wenn du deine Katze so natürlich wie möglich füttern willst, dann entscheide dich für hochwertiges Nassfutter für Katzen in Bio-Qualität.
Noch mehr über Katzenfutter lernen?
Wir hoffen unsere Erklärungen zu allen wichtigen Merkmalen von hochwertigem Katzenfutter haben dir weitergeholfen und du hast Lust bekommen, gleich weiter zu lernen. Wenn du auch noch wissen willst, wie du so eine Katzenfutter-Verpackung richtig liest und was viele kryptische Wörter wie “Rohasche” auf der Katzenfutter-Verpackung bedeuten, dann ab zu unserem kostenlosen Online-Kurs "Katzenwissen für Pawrents: Katzenernährung 1x1". Hier hast du alles auf einen Miez-Blick, spannende Insights aus der Futter-Industrie, Infos von Expertin Franzisca und sooo vieles mehr. Melde dich jetzt kostenlos an und bekomme am Ende des Kurses ein kostenloses E-Book von uns on top! Hier geht's zum kostenlosen Online-Kurs.
Häufige Fragen zu artgerechtem Katzenfutter
Wie viel Fleisch sollte artgerechtes Katzenfutter enthalten?
Mindestens 70 %, besser 90–95 %. Wichtig ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität: Muskelfleisch und nährreiche Organe wie Herz oder Leber sind wertvoll. Hufe, Krallen oder Euter hingegen zählen zwar als Fleisch auf der Verpackung, liefern aber kaum ernährungsphysiologischen Nutzen. Achte deswegen auf eine transparente Deklaration. Futtermarken, die genau angeben, was drin ist, haben in der Regel nichts zu verstecken.
Darf artgerechtes Katzenfutter Gemüse enthalten?
Ja, in kleinen Mengen. Bis zu 5 % leicht verdauliches Gemüse wie etwa Zucchini oder Karotte kann als Ballaststoffquelle sinnvoll sein, besonders für ältere Katzen mit träger Verdauung. Getreide, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte als Hauptzutat sind hingegen nicht artgerecht, da Katzen diese Kohlenhydrate kaum verwerten können.
Was ist das Beutetierprinzip?
Das Beutetierprinzip orientiert sich an der natürlichen Beute einer Katze, zum Beispiel einer Maus. Die besteht grob aus ca. 70 % Muskelfleisch, 10 % Organen, 10 % Knochen sowie kleinen Anteilen Fell, Federn und Mageninhalt. Hochwertiges artgerechtes Katzenfutter versucht, genau diese Zusammensetzung so nah wie möglich nachzubilden. Wir bei STRAYZ nennen das unser Beutetier-Prinzip und setzen deshalb auf 95 % Bio-Fleischanteil in unserem Nassfutter.
Ist Bio-Katzenfutter automatisch artgerecht?
Nicht automatisch. Bio bezieht sich auf die Haltungsbedingungen der Tiere und den Anbau der Zutaten. Artgerecht bezieht sich auf die Zusammensetzung des Futters. Ein Futter kann Bio-zertifiziert sein und trotzdem Getreide oder Zucker enthalten. Ideales Katzenfutter ist beides: aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und mit einer Zusammensetzung, die dem natürlichen Fressverhalten der Katze entspricht.
Ab wann gilt Katzenfutter als Alleinfutter?
Katzenfutter darf nur dann als Alleinfutter vermarktet werden, wenn es alle Nährstoffe in ausreichender Menge enthält, inklusive Taurin, Vitaminen und Mineralstoffen nach den Vorgaben der FEDIAF. Viele Filet- oder Soßenfutter erfüllen diese Anforderungen nicht und sind deshalb nur Ergänzungsfutter. Das bedeutet: Sie allein reichen nicht aus, um deine Katze vollständig zu versorgen.
Ist Trockenfutter artgerecht für Katzen?
Nein. Trockenfutter hat einen sehr geringen Wassergehalt von oft unter 10 % und enthält häufig einen hohen Anteil an Getreide oder Stärke als Bindemittel. Katzen nehmen in der Natur kaum Wasser über Trinken auf, sondern decken ihren Flüssigkeitsbedarf über die Beute. Nassfutter ist deshalb deutlich näher an einer artgerechten Ernährung. Wer Trockenfutter füttert, sollte unbedingt auf ausreichende Wasseraufnahme achten, denn das Risiko für Nierenprobleme und Harnsteine kann sonst langfristig steigen.







1 Kommentar
Alexandra riepert
Schade das nicht alle Katzenbesitzer auf so was achten und nur nach Markenname kaufen(so wie es im Test eines bekannten Magazin´s war). Wenn ich mit Katzenbesitzer spreche und sage ich füttere Strayz kommt immer was ist das und wo kann ich ich es kaufen, mache also Werbung für euch ;-). LG alex mit Penny, Tsunami und Nero
Schade das nicht alle Katzenbesitzer auf so was achten und nur nach Markenname kaufen(so wie es im Test eines bekannten Magazin´s war). Wenn ich mit Katzenbesitzer spreche und sage ich füttere Strayz kommt immer was ist das und wo kann ich ich es kaufen, mache also Werbung für euch ;-). LG alex mit Penny, Tsunami und Nero