Pepe ist ein Bewohner unserer Forest Cats Kolonie. Vor 4 Jahren tauchte er irgendwann in der Kolonie auf und hatte bereits einen Schnitt im Ohr, d.h. er war bereits kastriert. Es stellte sich heraus, dass er den Weg zu der Kolonie allein gefunden hatte, von einer anderen Kolonie die ca. 500m entfernt ist. Es gefiel ihm offensichtlich so gut bei den Forest Cats, dass er dortgeblieben ist.
Mitte 2025 haben wir dann festgestellt, dass er sehr schlecht aussah und viel abgenommen hatte. Da er sehr zahm ist, konnten wir ihn schnell zum Tierarzt bringen. Als erstes wurde ein FIV + FeLV-Test gemacht, was für uns in solchen Fällen Standard ist, und es stellte sich heraus, dass er Katzenaids hatte (FIV+). Probleme mit Zähnen und wunden Mäulern ist bei FIV+ Katzen sehr typisch.
Falls du nicht weißt, was FIV+ bedeutet, haben wir dir das in unserem STRAYZ Ratgeber-Artikel "Warum du eine FIV+ Katze adoptieren solltest", mal genau erklärt und einen Erfahrungsbericht einer Katzenmama von FIV+ Katzen dazu gepackt.
Als erstes ließen wir ihm einige Zähne ziehen, was oft hilft. Wie z.B. bei Drooley, seinem Mitbewohner bei den Forest Cats, der auch FIV+ ist und schon seit 6 Jahren ohne Zähne sehr glücklich ist. Leider hatte die OP bei Pepe aber nicht den gewünschten Erfolg und beim nächsten Termin konnte man sehen, dass er weiterhin viele Entzündungen im Maul hatte. Es wurde eine tägliche Behandlung mit Steroiden über mind. 3 Monate empfohlen, was in der Kolonie nicht möglich gewesen wäre (denn man trifft nicht immer alle Katzen jeden Tag zur Fütterungszeit an).
Also haben wir ihn in Pflege genommen, 3 Monate in meinem Gästezimmer. Die Behandlung schlug an, er konnte fast wieder normal fressen. Die Zeit bei mir gab mir auch die Möglichkeit zu beobachten, dass Pepe zwar ab und zu sabbert, dass das aber ‚emotional‘ bedingt ist, und nichts mit Schmerzen zu tun hat. Als er nach 3 Monaten nur noch eine kleine wunde Stelle im Maul hatte, beschlossen wir, ihn wieder nachhause zu den Forest Cats zu bringen, und die Behandlung als Dauerbehandlung 2-3 mal die Woche dort weiterzuführen. Was wir auch taten, für weitere 4 Monate.
Bei einem weiteren Tierarzttermin nach der Zeit wurde dann endlich feststellt, dass alle wunden Stellen verheilt sind. Pepe kann nun wieder ohne Probleme fressen, und ist der kleine Mops, der er vorher war. Uns ist aber bewusst, dass das Problem jederzeit wieder auftreten kann. Deshalb haben wir ein besonderes Augenmerk auf ihn und wenn nötig werden wir ihn natürlich wieder zum Tierarzt bringen und erneut behandeln.
Wenn du mithelfen möchtest, dass noch mehr Katzen gerettet werden und noch mehr Spenden möglich werden, dann unterstütze jetzt mit unserem STRAYZ Bio-Katzenfutter und unseren Bio-Snacks tolle Tierschutzvereine und deren Streuner in Not, wie zum Beispiel Pepe!
Du fütterst. Du hilfst!


