Geretteter roter Kater Pepe mit FIV Katzenaids in Katzenkolonie.

Pepe und FIV: Leben in der Katzenkolonie von Street Cats Rescue

Wir möchten dir mal wieder eine der Katzen vorstellen, die bei einer unserer tollen STRAYZ Tierschutzvereine aufgenommen wurde und durch deine Spenden versorgt werden konnte. Heute stellt sich dir Kater Pepe vor, beziehungsweise stellt dir Claudia eine Retterin unserer Organisation Street Cats Resue aus Conil de la fontera in Spanien ihn dir vor. Let's MEOW!

Svjetlana - eine Hunderetterin im Portrait Du liest Pepe und FIV: Leben in der Katzenkolonie von Street Cats Rescue 3 Minuten Weiter STRAYZ zu Besuch bei Charlies Animal Rescue Centre

Pepe ist ein Bewohner unserer Forest Cats Kolonie. Vor 4 Jahren tauchte er irgendwann in der Kolonie auf und hatte bereits einen Schnitt im Ohr, d.h. er war bereits kastriert. Es stellte sich heraus, dass er den Weg zu der Kolonie allein gefunden hatte, von einer anderen Kolonie die ca. 500m entfernt ist. Es gefiel ihm offensichtlich so gut bei den Forest Cats, dass er dortgeblieben ist. 

Mitte 2025 haben wir dann festgestellt, dass er sehr schlecht aussah und viel abgenommen hatte. Da er sehr zahm ist, konnten wir ihn schnell zum Tierarzt bringen. Als erstes wurde ein FIV + FeLV-Test gemacht, was für uns in solchen Fällen Standard ist, und es stellte sich heraus, dass er Katzenaids hatte (FIV+). Probleme mit Zähnen und wunden Mäulern ist bei FIV+ Katzen sehr typisch.

Falls du nicht weißt, was FIV+ bedeutet, haben wir dir das in unserem STRAYZ Ratgeber-Artikel "Warum du eine FIV+ Katze adoptieren solltest", mal genau erklärt und einen Erfahrungsbericht einer Katzenmama von FIV+ Katzen dazu gepackt.

Als erstes ließen wir ihm einige Zähne ziehen, was oft hilft. Wie z.B. bei Drooley, seinem Mitbewohner bei den Forest Cats, der auch FIV+ ist und schon seit 6 Jahren ohne Zähne sehr glücklich ist. Leider hatte die OP bei Pepe aber nicht den gewünschten Erfolg und beim nächsten Termin konnte man sehen, dass er weiterhin viele Entzündungen im Maul hatte. Es wurde eine tägliche Behandlung mit Steroiden über mind. 3 Monate empfohlen, was in der Kolonie nicht möglich gewesen wäre (denn man trifft nicht immer alle Katzen jeden Tag zur Fütterungszeit an).

Also haben wir ihn in Pflege genommen, 3 Monate in meinem Gästezimmer. Die Behandlung schlug an, er konnte fast wieder normal fressen. Die Zeit bei mir gab mir auch die Möglichkeit zu beobachten, dass Pepe zwar ab und zu sabbert, dass das aber ‚emotional‘ bedingt ist, und nichts mit Schmerzen zu tun hat. Als er nach 3 Monaten nur noch eine kleine wunde Stelle im Maul hatte, beschlossen wir, ihn wieder nachhause zu den Forest Cats zu bringen, und die Behandlung als Dauerbehandlung 2-3 mal die Woche dort weiterzuführen. Was wir auch taten, für weitere 4 Monate. 

Bei einem weiteren Tierarzttermin nach der Zeit wurde dann endlich feststellt, dass alle wunden Stellen verheilt sind. Pepe kann nun wieder ohne Probleme fressen, und ist der kleine Mops, der er vorher war. Uns ist aber bewusst, dass das Problem jederzeit wieder auftreten kann. Deshalb haben wir ein besonderes Augenmerk auf ihn und wenn nötig werden wir ihn natürlich wieder zum Tierarzt bringen und erneut behandeln.

Wenn du mithelfen möchtest, dass noch mehr Katzen gerettet werden und noch mehr Spenden möglich werden, dann unterstütze jetzt mit unserem STRAYZ Bio-Katzenfutter und unseren Bio-Snacks tolle Tierschutzvereine und deren Streuner in Not, wie zum Beispiel Pepe!

Du fütterst. Du hilfst!

 

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Spendenzähler

Hier siehst du die Übersicht unserer gemeinsamen Streunerspenden!

8200000 Futterspenden
15000 Med. Hilfe
850 Kastrationen

Transparenz & Spendenlogik

Weltweit leben schätzungsweise über 680 Millionen Straßenhunde und Straßenkatzen. Viele kleinere Tierschutzvereine leisten täglich enorme Arbeit, erhalten jedoch kaum staatliche Unterstützung und sind auf Spenden angewiesen.

Mit STRAYZ unterstützen wir gezielt kleinere Organisationen, bei denen die Gelder direkt bei den Tieren ankommen.

Unsere Partnervereine arbeiten nachhaltig nach dem TNR-Prinzip. Das bedeutet: Tiere werden eingefangen, kastriert, medizinisch versorgt und wieder freigelassen. Nur so kann das Streunerproblem langfristig reduziert werden.

Aktuell unterstützen wir Projekte in Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Polen, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Griechenland, Zypern, Rumänien & Indien.

Unsere Partnervereine werden nicht zufällig ausgewählt. Uns ist wichtig, dass unsere Community mitentscheiden kann, wo die Spenden ankommen. Deshalb veranstalten wir regelmäßig Social Media Aktionen, bei denen Kund*innen ihre Lieblingsvereine nominieren können. Aus diesen Vorschlägen prüfen wir potenzielle Partner sorgfältig.

Unsere Auswahlkriterien

Bevor wir mit einem Verein zusammenarbeiten, führen wir eine gründliche Prüfung durch. Dabei achten wir unter anderem auf:

  • Der Verein ist eingetragen und gemeinnützig
  • Nachweisbare Tierschutzarbeit vor Ort
  • Nachhaltige Kastrationsprogramme
  • Saubere Vermittlungsarbeit nach geltendem Tierschutzgesetz

Wir stehen im direkten Austausch mit den Organisationen und prüfen regelmäßig, ob die Standards eingehalten werden und besuchen Vereine nach Möglichkeit auch vor Ort.

Warum uns Kastration so wichtig ist

Reine Futterspenden lindern Leid kurzfristig. Ohne Kastrationsprogramme wächst das Problem jedoch weiter. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit Vereinen, die langfristige Lösungen verfolgen und Aufklärungsarbeit leisten.

Transparenz & Verantwortung

Wir verstehen unsere Partnerschaften als langfristige Zusammenarbeit. Sollten wir Zweifel an der Arbeitsweise eines Vereins haben, gehen wir dem nach und behalten uns vor, Kooperationen zu beenden.

Unsere Community soll sicher sein können, dass ihre Spenden verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Viele Unternehmen werben mit Prozentangaben, ohne konkret zu zeigen, was das wirklich bedeutet. Wir haben uns bewusst für feste, nachvollziehbare Beträge pro Produkt entschieden.

Unsere Spenden basieren auf den realen Kosten im Tierschutz. Gemeinsam mit unseren Partnervereinen haben wir berechnet, was ein Streuner durchschnittlich pro Tag an Futter benötigt:

  • Ein Straßenhund: 15-30 Cent pro Tag
  • Eine Straßenkatze: ca. 20 Cent pro Tag

Diese Werte entstehen durch Großgebinde und die tatsächlichen Einkaufspreise im Tierschutz. Auf dieser Grundlage haben wir feste Spendenbeträge pro Produkt definiert.

Futterspenden

Eine Futterspende ist ein fester Spendenbetrag, der sich an diesen durchschnittlichen Tageskosten orientiert.

Unsere Produkte finanzieren diese Futterspenden anteilig oder mehrfach:

🐈 Nassfutter mit 95 % Fleischanteil

85 g Beutel = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 4 Futterspenden 40 Cent

🐈 Nassfutter in Soße

85 g Beutel = ½ Futterspende = 5 Cent
200 g Dose = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 2 Futterspenden = 20 Cent

🐕 Hundefutter

400g Dose = 1 Futterspende = 15 Cent

Bei Hunden entspricht eine Futterspende in etwa dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines kleinen Tieres. Bei Katzen werden in der Regel zwei Futterspenden benötigt, um einen Tag vollständig zu finanzieren.

Die einzelnen Beiträge werden gebündelt und ermöglichen so die tägliche Versorgung unserer Streuner.

Das bedeutet: Du fütterst dein Tier mit STRAYZ und finanzierst gleichzeitig Futter für ein anderes Tier in Not.

Medizinische Hilfe

Produkte wie unsere Socken, Taschen und weitere Non Food Artikel spenden je Produkt 4 Euro. Damit finanzieren unsere Partnervereine Impfungen, Wurmkuren, Flohbehandlungen oder andere dringend notwendige medizinische Maßnahmen.

Kastrationen

Nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur über flächendeckende Kastrationsprogramme. Eine Kastration kostet im Durchschnitt bei Kooperations-Tierärzt*innen rund 25 Euro. Mit ausgewählten Produkten wie unseren Pullis oder unserer Kette finanzierst du genau diesen Betrag vollständig.

Am Ende eines jeden Monats werten wir aus, wie viele Produkte wir verkauft haben und wie viele Spenden wir für unsere Tierschutzvereine generiert haben.

Die Spenden werden je nach Größe, Ausgaben sowie fixen Spenden des Vereins gerecht aufgeteilt. Zudem übernehmen wir nie den gesamten Spendenbedarfs, damit die Vereine in keine finanzielle Abhängikeit von STRAYZ geraten.

So können wir auch Stück für Stück neue Organisationen unterstützen.