5 Gründe warum Trockenfutter für deine Katze schädlich ist

5 Gründe warum Trockenfutter für deine Katze schädlich ist

Wir werden oft gefragt, wieso wir kein Trockenfutter für Katzen im Sortiment haben. Wir wollen dir heute mal erklären, wieso kein Trockenfutter in den Napf deiner Katze wandern sollte. Uns ist es sehr wichtig ausschließlich artgerechtes Futter zu produzieren und bei Katzen gehört Trockenfutter eben einfach nicht dazu. Wir haben unsere Detektiv-Miez losgeschickt und sie hat 5 Gründe gefunden, warum Trockenfutter schädlich für Katzen ist. 
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1. Lockstoffe machen Katzen zu Trockenfutter Junkies

Wie wird Trockenfutter eigentlich hergestellt und was für Arten gibt es? Wir erklären dir die Verfahren und was es mit den Lockstoffen auf sich hat. 

Es gibt extrudiertes Trockenfutter. Durch diese starke Hitzezufuhr werden allerdings ganz viele wichtige Nährstoffe zerstört oder verändert. Das führt dazu, dass das Produkt das Tier nicht korrekt versorgen könnte, deshalb werden synthetische Zusatzstoffe beigefügt, um das Futter wieder vitalstoffreicher zu machen.

Die zweite Variante ist die Kaltpressung von Trockenfutter, dabei wird, wie der Name schon sagt, weniger Hitze verwendet, sodass der Nährstoffverlust etwas geringer ausfällt. Allerdings ist kaltgepresstes Trockenfutter für den Miez-Magen schwerer zu verdauen, weil Bestandteile, wie z.B. Pflanzenfasern nicht gut verarbeitet werden können.

Bei beiden Varianten müssen Vitamine, Mineralstoffe und Taurin beigefügt werden, um deine Katze ideal zu versorgen. Das ist übrigens auch bei Nassfutter so, welches als Alleinfuttermittel deklariert wird. Was allerdings auch oft im Trockenfutter landet, damit Miezen so richtig auf das Trockenfutter abfahren, sind Lockstoffe. Und die tricksen die Geruchs- und Geschmacksknospen deiner Katze so richtig aus. Das führt oft dazu, dass die Tiere sich an diese köstlichen, ungesunden Lockstoffe gewöhnen und wirklich artgerechtes Futter mit dem Popo nicht ansehen, weil Natur im Vergleich einfach langweilig schmeckt.

Bei Trockenfutter handelt es sich einfach um ein industriell stark verarbeitetes Produkt mit krass konzentriertem Geschmack, worauf viele Katzen sehr abfahren. Chips sind halt einfach leckerer als pure Kartoffeln.

Chemikalien in verschieden großen Gefäßen in einem Labor.

2. Wie viel Fleisch steckt eigentlich im Trockenfutter?

Frischfleisch wird zur Herstellung von Trockenfutter zu Trockenfleisch verarbeitet. Wenn man von einem Fleischanteil von 75 % Frischfleisch ausgeht, kommt dieser Wert tatsächlich leider nicht ins Futter.

Wieso? Fleisch hat einen sehr hohen Wassergehalt, durch die Trocknung geht also viel Masse verloren. Aus ca. 500g Fleisch werden also in der Produktion ca. 125g Trockenfleisch, das dann weiterverarbeitet wird zu einer 500g Packung Trockenfutter. Somit wären rein rechnerisch die 75 % nicht mehr gegeben. Als Hersteller hast du aber verschiedene Möglichkeiten deine Angaben auf der Inhaltsliste zu machen, sodass sehr gut verschleiert werden kann, was genau eigentlich, wie viel, drin ist. Deswegen Achtung und Miez-Augen auf!

Was ist denn dann drin, wenn kein Fleisch, fragst du dich? Oft werden pflanzliche Erzeugnisse genutzt, um die Masse zu erhöhen, wie z.B. Kartoffeln, Getreide, etc. Das führt zu einem sehr hohen Kohlenhydratgehalt. Aber warte mal? Katzen sind doch reine Fleischfresser (=Carnivoren). Genau! Also absolut nichts für deine Miez!

Katze tippt Steak auf einem Tisch mit Pfote an.

3. Trockenfutter zieht Wasser aus deiner Katze

Der Name sagt schon viel: TROCKEN-Futter! Unsere Raubkatzen sind ursprünglich Wüstentiere gewesen und sind deswegen auch oft keine guten Trinker. Eine Katze sollte am Tag ca. 60-80 ml pro kg/Körpergewicht zu sich nehmen. Sagen wir mal deine Miez wiegt 3 kg, das wären dann ca. 180-240 ml pro Tag.

Durch die Konsistenz und die Trocknung des Fleisches vor der Verarbeitung enthält Trockenfutter fast keine bis sehr wenig Flüssigkeit. Weißt du was passiert, wenn du Trockenfutter in Wasser legst? Es quillt auf. Und genau das passiert auch im Verdauungstrakt deiner Katze. Das Futter kann sich bis zu vierfach seiner Größe aufquellen und entzieht somit dem Körper aufgenommene Flüssigkeit.

Warum hilft es nicht, dass die Katze einfach mehr trinkt? Am Tag werden je nach Rezeptur ca. 100g Trockenfutter empfohlen, frisst die Miez diese Menge und das Futter saugt sich voll, bräuchte sie ca. 300-400ml Wasser, nur um diesen Verlust auszugleichen. Wenn sie dazu noch den täglichen Bedarf füllen soll, dann müsste sie insgesamt über einen halben Liter Wasser trinken. Das wird nicht passieren und führt dazu, dass die Tiere langfristig und stetig dehydrieren. Das wiederum kann verschiedenste Organe, besonders die Nieren schädigen und ist somit schlecht für deine Katze.

Roter Kater trinkt aus Wasserhahn.

4. Der große Mythos: Reinigt Trockenfutter die Zähne?

Meowtention! Trockenfutter kann Zähne nicht reinigen. Wieso kann das nicht funktionieren? Rein anatomisch kann eine Katze mit ihrem Gebiss Trockenfutter nicht kauen, sondern nur einmal zerbeißen und dann runterschlucken.

Aber jetzt kommt’s: Das Trockenfutter kann sich sogar negativ auf die Beißer deines Räubers auswirken. Wie das? Durch den sehr hohen Stärkegehalt bildet sich schnell ein Belag auf den Zähnen und weißt du, wer sich da richtig drüber freut? Genau! Bakterien, Keime und Co. Wenn der Belag härtet, dann kann das sogar Zahnstein begünstigen.

Also lieber Mäuler weg vom Trockenfutter.

Schwarze Katze liegt auf dem Rücken und zeigt ihre Zähne.

5. Trockenfutter kann die Nieren schädigen

Wie du schon lesen konntest, kann das Trockenfutter deiner Katze echt schaden und ungesund sein. Nicht nur an Zähnen, Nieren oder dem Verdauungstrakt kann das Futter einiges ausrichten, sondern auch an anderen Organen.

Eine der häufigsten Todesursachen für Katzen im Alter ist die Niereninsuffizienz. Davon hast du vielleicht schon einmal gehört. Präventiv sollte man also auf das dehydrierende Futter verzichten, da das, wie oben erklärt, die Nieren stark beanspruchen kann. Warum viele Tierärzt*innen besonders nierenkranken Miezen Trockenfutter verordnen, ist für uns bis heute fraglich.

Was genau die vielen Lock- und Konservierungsstoffe im Trockenfutter mit deiner Miez machen können, würde unseren Beitrag sprengen. Aber kurz und knapp: verzichte lieber auf alles chemische Gedöns, so kannst du Allergien und verschiedenste Krankheiten vorbeugen.

Samtpfoten sind eben keine Allesfresser, wie z.B. Hunde, sondern waschechte Raubkatzen. Deren Verdauungstrakt auf Trockenfutter einfach nicht ausgelegt ist. Aus diesen Gründen verzichten wir in unserem Sortiment für Katzen auf Trockenfutter. Wusstest du eigentlich, dass Trockenfutter in der Produktion auch viel günstiger ist als Nassfutter?

Katze ist in tierärztlicher Behandlung und bekommt eine Spritze.

Mach deinen TroFu Junkie zum Clean Eater

Da wir nur das Beste für unsere Fellnasen, die Futterindustrie verändern und coole Miez-Pawrents aufklären wollen, haben wir unser artgerechtes Bio-Nassfutter entwickelt. Dieses hat einen Fleischanteil von 95 %, kein Getreide, keinen Zucker und keine Lock- oder Konservierungsmittel.

Du willst deiner Miez was Gutes tun? Dann stelle jetzt dein Futter auf artgerechte Miez-Ernährung um.

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