Hund im Tierheim in Indien futtert Futter aus seine Napf. Neben ihm ein Schild, dass den Weg zur Hunderettung und Katzenrettung CARE zeigt.

STRAYZ zu Besuch bei Charlies Animal Rescue Centre

Steffi von STRAYZ hat vor kurzem unsere südindische Partnerorganisation CARE (Charlies Animal Rescue Centre) in Indien besucht und sich mit der Gründerin Sudha über die aktuelle Situation im Tierheim sowie ihre Ziele und Pläne für 2025 ausgetauscht.

Steffi von STRAYZ hat sich bei ihrem Besuch im März 2025 mit Sudha und ihrem Team über ihre aktuelle Tierschutzarbeit ausgetauscht und Einblicke in ihre wichtige Arbeit vor Ort erhalten.

Im Shelter selbst leben neben nicht nur Hunde, die keine Chance mehr auf ein Zuhause haben, sondern aktuell stehen ebenso 70 Welpen zur Vermittlung und die Welle reisst nicht ab. Neben Hunden und Katzen leben ebenso eine invasive Schildkrötenart im Tierheim sowie Hühner, Gänse, Truthähne, Ziegen und Schweine. 

Im Shelter von CARE

Wichtige Aufklärungsarbeit vor Ort


Zudem ist CARE neben der ärztlichen Versorgung und Fütterung von Streunern auch maßgeblich an schwierigen Rettungsaktionen (aus Brunnen, Hochhäusern, Abwasserrohren & Misshaltung) beteiligt und leistet wichtige Aufklärungsarbeit vor Ort. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen zum Umgang mit Straßentieren und auch darüber, was es bedeutet ein Tier zu adoptieren.

Extrem wichtig ist hier die Aufklärung über die heimischen Straßenhunde, des Indian Pariah Dog, auch Indie genannt. Leider werden diese oft als aggressiv oder gefährlich gelabelt. Das zu unrecht schlechte Image dieser Hunde ist ein Grund für tägliche Misshandlungen oder Vergiftungen, die oft tödlich enden.


Überfüllte Tierheime und zu viele Notfälle

Steffi selbst hat schon einige Streuner bei CARE erfolgreich abgesetzt. Ein sehr junges Kitten hatte sie zwischen Stromkästen an einer Straße gefunden. Es war unterernährt, hatte Flöhe und roch stark nach Verwesung. Wie es dorthin gekommen ist, blieb unklar. Es übernachtete 2 Nächte bei Steffi bis es einen freien Platz bei CARE gab. Niemand anderes konnte sich dem Kitten zu dem Zeitpunkt annehmen.

Die 4 Welpen hat Steffi auf einer Radtour in den Außenbezirken von Bangalore im Gras entdeckt. Die Welpenmutter war nicht mehr auffindbar und Menschen im gegenüberliegenden Stadion hatten die Welpen mit Futter und Wasser versorgt. Das Leben für die 4 an der stark befahrenen Straße war definitiv zu gefährlich.
Straßenhunde und Straßenkatzen in den lokalen Sheltern unterzubringen ist nicht leicht und die meisten können keine Anfragen annehmen, da sie restlos überfüllt sind.
Letzte Anlaufstelle war oft CARE und diese 5 Streuner hatten Glück.

Kitten und Welpen
Wir freuen uns, CARE bei ihrer unfassbar starken Arbeit monatlich unterstützen zu können und möchten uns bei der STRAYZ Community bedanken!

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Spendenzähler

Hier siehst du die Übersicht unserer gemeinsamen Streunerspenden!

8200000 Futterspenden
15000 Med. Hilfe
850 Kastrationen

Transparenz & Spendenlogik

Weltweit leben schätzungsweise über 680 Millionen Straßenhunde und Straßenkatzen. Viele kleinere Tierschutzvereine leisten täglich enorme Arbeit, erhalten jedoch kaum staatliche Unterstützung und sind auf Spenden angewiesen.

Mit STRAYZ unterstützen wir gezielt kleinere Organisationen, bei denen die Gelder direkt bei den Tieren ankommen.

Unsere Partnervereine arbeiten nachhaltig nach dem TNR-Prinzip. Das bedeutet: Tiere werden eingefangen, kastriert, medizinisch versorgt und wieder freigelassen. Nur so kann das Streunerproblem langfristig reduziert werden.

Aktuell unterstützen wir Projekte in Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Polen, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Griechenland, Zypern, Rumänien & Indien.

Unsere Partnervereine werden nicht zufällig ausgewählt. Uns ist wichtig, dass unsere Community mitentscheiden kann, wo die Spenden ankommen. Deshalb veranstalten wir regelmäßig Social Media Aktionen, bei denen Kund*innen ihre Lieblingsvereine nominieren können. Aus diesen Vorschlägen prüfen wir potenzielle Partner sorgfältig.

Unsere Auswahlkriterien

Bevor wir mit einem Verein zusammenarbeiten, führen wir eine gründliche Prüfung durch. Dabei achten wir unter anderem auf:

  • Der Verein ist eingetragen und gemeinnützig
  • Nachweisbare Tierschutzarbeit vor Ort
  • Nachhaltige Kastrationsprogramme
  • Saubere Vermittlungsarbeit nach geltendem Tierschutzgesetz

Wir stehen im direkten Austausch mit den Organisationen und prüfen regelmäßig, ob die Standards eingehalten werden und besuchen Vereine nach Möglichkeit auch vor Ort.

Warum uns Kastration so wichtig ist

Reine Futterspenden lindern Leid kurzfristig. Ohne Kastrationsprogramme wächst das Problem jedoch weiter. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit Vereinen, die langfristige Lösungen verfolgen und Aufklärungsarbeit leisten.

Transparenz & Verantwortung

Wir verstehen unsere Partnerschaften als langfristige Zusammenarbeit. Sollten wir Zweifel an der Arbeitsweise eines Vereins haben, gehen wir dem nach und behalten uns vor, Kooperationen zu beenden.

Unsere Community soll sicher sein können, dass ihre Spenden verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Viele Unternehmen werben mit Prozentangaben, ohne konkret zu zeigen, was das wirklich bedeutet. Wir haben uns bewusst für feste, nachvollziehbare Beträge pro Produkt entschieden.

Unsere Spenden basieren auf den realen Kosten im Tierschutz. Gemeinsam mit unseren Partnervereinen haben wir berechnet, was ein Streuner durchschnittlich pro Tag an Futter benötigt:

  • Ein Straßenhund: 15-30 Cent pro Tag
  • Eine Straßenkatze: ca. 20 Cent pro Tag

Diese Werte entstehen durch Großgebinde und die tatsächlichen Einkaufspreise im Tierschutz. Auf dieser Grundlage haben wir feste Spendenbeträge pro Produkt definiert.

Futterspenden

Eine Futterspende ist ein fester Spendenbetrag, der sich an diesen durchschnittlichen Tageskosten orientiert.

Unsere Produkte finanzieren diese Futterspenden anteilig oder mehrfach:

🐈 Nassfutter mit 95 % Fleischanteil

85 g Beutel = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 4 Futterspenden 40 Cent

🐈 Nassfutter in Soße

85 g Beutel = ½ Futterspende = 5 Cent
200 g Dose = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 2 Futterspenden = 20 Cent

🐕 Hundefutter

400g Dose = 1 Futterspende = 15 Cent

Bei Hunden entspricht eine Futterspende in etwa dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines kleinen Tieres. Bei Katzen werden in der Regel zwei Futterspenden benötigt, um einen Tag vollständig zu finanzieren.

Die einzelnen Beiträge werden gebündelt und ermöglichen so die tägliche Versorgung unserer Streuner.

Das bedeutet: Du fütterst dein Tier mit STRAYZ und finanzierst gleichzeitig Futter für ein anderes Tier in Not.

Medizinische Hilfe

Produkte wie unsere Socken, Taschen und weitere Non Food Artikel spenden je Produkt 4 Euro. Damit finanzieren unsere Partnervereine Impfungen, Wurmkuren, Flohbehandlungen oder andere dringend notwendige medizinische Maßnahmen.

Kastrationen

Nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur über flächendeckende Kastrationsprogramme. Eine Kastration kostet im Durchschnitt bei Kooperations-Tierärzt*innen rund 25 Euro. Mit ausgewählten Produkten wie unseren Pullis oder unserer Kette finanzierst du genau diesen Betrag vollständig.

Am Ende eines jeden Monats werten wir aus, wie viele Produkte wir verkauft haben und wie viele Spenden wir für unsere Tierschutzvereine generiert haben.

Die Spenden werden je nach Größe, Ausgaben sowie fixen Spenden des Vereins gerecht aufgeteilt. Zudem übernehmen wir nie den gesamten Spendenbedarfs, damit die Vereine in keine finanzielle Abhängikeit von STRAYZ geraten.

So können wir auch Stück für Stück neue Organisationen unterstützen.