Zu Besuch bei Bianca einer Pflegestelle für Katzen von der Katzenhilfe Würzburg

Zu Besuch bei Bianca einer Pflegestelle für Katzen von der Katzenhilfe Würzburg

Unsere Johanna von STRAYZ Bio-Katzenfutter hat Bianca, eine Pflegestelle der Katzenhilfe Würzburg besucht und berichtet über Straßenkatzen, Tierschutz, bewegte Schicksale und warum die Hilfe in Franken so wichtig ist.

Tierrettung nach Waldbrand in Kroatien: Žarkos Geschichte Du liest Zu Besuch bei Bianca einer Pflegestelle für Katzen von der Katzenhilfe Würzburg 4 Minuten

Zu Besuch bei Bianca von der Katzenhilfe Würzburg: Ein Tag, der mich tief bewegt hat. Ich, das ist Johanna aus dem STRAYZ-Team, durfte Bianca besuchen, eine engagierte Pflegestelle der Katzenhilfe Würzburg e.V., ein toller Katzenschutzverein in Franken, den du automatisch mit jeder Portion STRAYZ Katzenfutter unterstützt. Sie setzt sich mit unglaublich viel Herzblut für Katzen ein, die sonst niemand haben möchte. Es war ein Besuch, der mich noch lange begleiten wird.

Bianca hat bereits über 270 Katzen auf ihrem Weg in ein neues Zuhause begleitet. Bei ihr finden vor allem die Tiere Zuflucht, die kaum Vermittlungschancen haben. Verwaiste Kitten, kranke Katzen, Tiere mit Behinderungen oder Straßenkatzen werden eingefangen, versorgt und liebevoll aufgepäppelt.

Im Gespräch wurde mir noch einmal bewusst, wie groß die Not auch direkt vor unserer Haustür ist. Viele Menschen glauben, Straßenkatzen seien ein Problem, das es nur im Ausland gibt. Tatsächlich leben aber auch in Deutschland und gerade hier in Franken unzählige Katzen ohne Zuhause.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass viele Bauernhofkatzen und auch Freigängerkatzen nicht kastriert werden. Hinzu kommen Katzen, die ausgesetzt oder zurückgelassen werden. Da sich Katzen extrem schnell vermehren können und eine Katze bis zu drei Würfe im Jahr haben kann, wächst die Population innerhalb kurzer Zeit rasant. Oft fühlt sich am Ende niemand für diese Tiere verantwortlich.

Das Leid bleibt dabei häufig unsichtbar. Viele Straßenkatzen sind sehr scheu und meiden den Kontakt zu Menschen. Sie leben versteckt an Waldrändern, in Scheunen oder auf verlassenen Grundstücken und kommen meist erst nachts hervor. Deshalb wird ihre Not von vielen Menschen gar nicht wahrgenommen, obwohl sie oft unter Hunger, Krankheiten, Parasiten oder Verletzungen leiden.

Genau deshalb ist die Arbeit der Katzenhilfe Würzburg so wichtig. Bianca erzählte mir von vielen Einzelschicksalen und davon, in welchem Zustand die Katzen häufig bei ihr ankommen. Hinter jeder einzelnen Katze steckt eine Geschichte. Manche enden glücklich, andere leider nicht.

Besonders berührt hat mich die Geschichte von Innocent, einer blinden Katze, die aufgrund von Inzucht mit einer Behinderung zur Welt gekommen ist und deshalb ihr Augenlicht verloren hat. Sie wurde nie vermittelt und hat heute bei Bianca ihr endgültiges Zuhause gefunden. Dort darf sie sich in einem ausbruchsicheren Garten frei bewegen. Es war wunderschön zu sehen, wie selbstverständlich sie dort dazugehört und mit wie viel Liebe sie umsorgt wird.

Es gab an diesem Tag auch Momente, in denen ich schlucken musste. Bianca zeigte mir einen Schrank mit den Urnen einiger Pflegekatzen, die es trotz aller Bemühungen leider nicht geschafft haben. Diese Erinnerungen zeigen, wie emotional und belastend Tierschutz sein kann. Gleichzeitig erzählte sie aber auch von den vielen Katzen, die heute ein liebevolles Zuhause gefunden haben. Genau diese Erfolgsgeschichten machen Mut und zeigen, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann.

Beeindruckt hat mich außerdem, wie viel Arbeit hinter dem eigentlichen Tierschutz steckt. Neben der täglichen Versorgung der Tiere setzt sich die Katzenhilfe Würzburg aktuell für die Einführung einer Kastrationspflicht ein. Dahinter stecken unzählige Telefonate, Gespräche mit Behörden, Organisation und ein enormer ehrenamtlicher Einsatz. Genau solche Maßnahmen sind langfristig entscheidend, um das Leid der Straßenkatzen einzudämmen.

Was mich an Bianca besonders beeindruckt hat, ist ihre unermüdliche Hingabe. Gemeinsam mit ihrem Mann investiert sie unzählige Stunden, um Katzen zu retten, aufzupäppeln und ihnen eine zweite Chance zu geben. Dabei geht es nicht nur um Futter oder medizinische Versorgung, sondern vor allem um Liebe, Geduld und die Bereitschaft, auch den Katzen zu helfen, die sonst niemand haben möchte.

Dieser Besuch hat mir noch einmal gezeigt, warum wir bei STRAYZ Bio-Katzenfutter tun, was wir tun. Es macht mich unglaublich glücklich zu sehen, dass unsere Spenden genau dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden. Zu erleben, mit wie viel Herzblut Menschen wie Bianca arbeiten, bestärkt mich darin, dass jede Unterstützung zählt.

Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen erkennen, wie groß die Not auch hier in unserer Region ist. Straßenkatzen gehören nicht nur zum Bild anderer Länder. Sie leben mitten unter uns. Jede Kastration, jede Spende, jede Adoption und jede Form der Unterstützung kann dazu beitragen, ihr Leid zu verringern.

Denn Tierschutz beginnt nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor unserer Haustür.

Wenn auch du dir vorstellen kannst Pflegestelle für die Katzenhilfe Würzburg zu werden und in der Umgebung wohnst, dann findest du hier alle Infos.

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Spendenzähler

Hier siehst du die Übersicht unserer gemeinsamen Streunerspenden!

8200000 Futterspenden
15000 Med. Hilfe
850 Kastrationen

Transparenz & Spendenlogik

Weltweit leben schätzungsweise über 680 Millionen Straßenhunde und Straßenkatzen. Viele kleinere Tierschutzvereine leisten täglich enorme Arbeit, erhalten jedoch kaum staatliche Unterstützung und sind auf Spenden angewiesen.

Mit STRAYZ unterstützen wir gezielt kleinere Organisationen, bei denen die Gelder direkt bei den Tieren ankommen.

Unsere Partnervereine arbeiten nachhaltig nach dem TNR-Prinzip. Das bedeutet: Tiere werden eingefangen, kastriert, medizinisch versorgt und wieder freigelassen. Nur so kann das Streunerproblem langfristig reduziert werden.

Aktuell unterstützen wir Projekte in Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Polen, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Griechenland, Zypern, Rumänien & Indien.

Unsere Partnervereine werden nicht zufällig ausgewählt. Uns ist wichtig, dass unsere Community mitentscheiden kann, wo die Spenden ankommen. Deshalb veranstalten wir regelmäßig Social Media Aktionen, bei denen Kund*innen ihre Lieblingsvereine nominieren können. Aus diesen Vorschlägen prüfen wir potenzielle Partner sorgfältig.

Unsere Auswahlkriterien

Bevor wir mit einem Verein zusammenarbeiten, führen wir eine gründliche Prüfung durch. Dabei achten wir unter anderem auf:

  • Der Verein ist eingetragen und gemeinnützig
  • Nachweisbare Tierschutzarbeit vor Ort
  • Nachhaltige Kastrationsprogramme
  • Saubere Vermittlungsarbeit nach geltendem Tierschutzgesetz

Wir stehen im direkten Austausch mit den Organisationen und prüfen regelmäßig, ob die Standards eingehalten werden und besuchen Vereine nach Möglichkeit auch vor Ort.

Warum uns Kastration so wichtig ist

Reine Futterspenden lindern Leid kurzfristig. Ohne Kastrationsprogramme wächst das Problem jedoch weiter. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit Vereinen, die langfristige Lösungen verfolgen und Aufklärungsarbeit leisten.

Transparenz & Verantwortung

Wir verstehen unsere Partnerschaften als langfristige Zusammenarbeit. Sollten wir Zweifel an der Arbeitsweise eines Vereins haben, gehen wir dem nach und behalten uns vor, Kooperationen zu beenden.

Unsere Community soll sicher sein können, dass ihre Spenden verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Viele Unternehmen werben mit Prozentangaben, ohne konkret zu zeigen, was das wirklich bedeutet. Wir haben uns bewusst für feste, nachvollziehbare Beträge pro Produkt entschieden.

Unsere Spenden basieren auf den realen Kosten im Tierschutz. Gemeinsam mit unseren Partnervereinen haben wir berechnet, was ein Streuner durchschnittlich pro Tag an Futter benötigt:

  • Ein Straßenhund: 15-30 Cent pro Tag
  • Eine Straßenkatze: ca. 20 Cent pro Tag

Diese Werte entstehen durch Großgebinde und die tatsächlichen Einkaufspreise im Tierschutz. Auf dieser Grundlage haben wir feste Spendenbeträge pro Produkt definiert.

Futterspenden

Eine Futterspende ist ein fester Spendenbetrag, der sich an diesen durchschnittlichen Tageskosten orientiert.

Unsere Produkte finanzieren diese Futterspenden anteilig oder mehrfach:

🐈 Nassfutter mit 95 % Fleischanteil

85 g Beutel = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 4 Futterspenden 40 Cent

🐈 Nassfutter in Soße

85 g Beutel = ½ Futterspende = 5 Cent
200 g Dose = 1 Futterspende = 10 Cent
400 g Dose = 2 Futterspenden = 20 Cent

🐕 Hundefutter

400g Dose = 1 Futterspende = 15 Cent

Bei Hunden entspricht eine Futterspende in etwa dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines kleinen Tieres. Bei Katzen werden in der Regel zwei Futterspenden benötigt, um einen Tag vollständig zu finanzieren.

Die einzelnen Beiträge werden gebündelt und ermöglichen so die tägliche Versorgung unserer Streuner.

Das bedeutet: Du fütterst dein Tier mit STRAYZ und finanzierst gleichzeitig Futter für ein anderes Tier in Not.

Medizinische Hilfe

Produkte wie unsere Socken, Taschen und weitere Non Food Artikel spenden je Produkt 4 Euro. Damit finanzieren unsere Partnervereine Impfungen, Wurmkuren, Flohbehandlungen oder andere dringend notwendige medizinische Maßnahmen.

Kastrationen

Nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur über flächendeckende Kastrationsprogramme. Eine Kastration kostet im Durchschnitt bei Kooperations-Tierärzt*innen rund 25 Euro. Mit ausgewählten Produkten wie unseren Pullis oder unserer Kette finanzierst du genau diesen Betrag vollständig.

Am Ende eines jeden Monats werten wir aus, wie viele Produkte wir verkauft haben und wie viele Spenden wir für unsere Tierschutzvereine generiert haben.

Die Spenden werden je nach Größe, Ausgaben sowie fixen Spenden des Vereins gerecht aufgeteilt. Zudem übernehmen wir nie den gesamten Spendenbedarfs, damit die Vereine in keine finanzielle Abhängikeit von STRAYZ geraten.

So können wir auch Stück für Stück neue Organisationen unterstützen.