Kastrationen bei Katzen.

Die Kastration bei Katzen

Die Kastration von Katzen ist elementar für die Katzenhaltung und einen nachhaltigen Tierschutz. Wir haben alle wichtigen Fakten rund um die Kastration von Katzen auf einen Blick für dich.

Alles rund um die Kastration von Katzen

Bevor wir loslegen eine wichtige Erklärung: Eine Kastration ist eine Routine-Operation, bei der die Fortpflanzungsorgane der Katzen und Kater entfernt werden, das heißt, die Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden) werden operativ entnommen und es werden keine Fortpflanzungshormone mehr produziert. Deswegen werden kastrierte Katzen nicht mehr rollig.

Eine Kastration ist nicht dasselbe wie eine Sterilisation. Bei einer Sterilisation werden die Eileiter zwar durchtrennt, aber die Geschlechtstriebe bleiben durch die vorhandenen Keimdrüsen, da die Hormone weiter produziert werden können.

Eine Katze wird mit ca. 5-8 Monaten geschlechtsreif. Das kann sich allerdings von Tier zu Tier unterscheiden. Eine schlechtere gesundheitliche Verfassung kann die Geschlechtsreife beispielsweise verzögern. Es empfiehlt sich, in diesem Zeitrahmen eine Kastration durchzuführen.

“Aber die Katze muss doch mindestens einmal rollig oder schwanger gewesen sein, bis man kastrieren kann!”

Das ist jedoch eine der vielen Mythen rund um Katzenernährung und Katzenhaltung. Denn physisch macht das für die Katze keinen Unterschied. Eine Rolligkeit oder eine Trächtigkeit stresst das Tier eher, als das es gut für die Gesundheit ist.

Katze wird beim Tierarzt untersucht.

Wieso ist die Kastration deiner Katze so wichtig?

Gesundheitsvorsorge

Durch die Entnahme der Fortpflanzungsorgane haben kastrierte Katzen ein geringeres Gesundheitsrisiko vor allem an hormonell bedingten Krankheiten und an Tumoren an der Milchleiste zu erkranken.

Die Rolligkeit ist für Katzen außerdem sehr anstrengend und bedeutet viel Stress, der sich zusätzlich negativ für die Gesundheit von Katzen auswirken kann. Durch eine Kastration werden zudem Scheinschwangerschaften und eine Dauerrolligkeit verhindert.

Durch den fehlenden Geschlechtstrieb eines Katers verändert sich auch sein Verhalten als Freigänger, was das Risiko an Katzen-Aids (FIV) zu erkranken, senken kann. 

Zwei Kater kämpfen in einem Garten.

Verhaltensweisen von unkastrierten Katern

Unkastrierte Kater legen viel weitere Strecken zurück, wenn sie sich fortpflanzen wollen und sind oft unvorsichtiger, eben hormongesteuert. Das erhöht das Risiko von Unfällen mit z.B. Autos, das Verlaufen und Weglaufen. Kastrierte Kater haben ein kleineres Revier und sind deshalb weniger gefährdet.

Auch das Risiko, mit anderen Katern in blutige Kämpfe zu geraten, bei denen sich die Kater untereinander z.B. mit Krankheiten wie FIV anstecken können, steigt ohne Kastration an. Durch Revierkämpfe und vor allem Konkurrenzkämpfe kommt es leicht zu teils blutigen Auseinandersetzungen, in denen sich Katzen leicht anstecken oder sich auch gegenseitig stark verletzen können. Diese Katzen können auch Menschen gegenüber ein erhöhtes Aggressionspotential zeigen.

Unkastrierte Kater und Katzen zeigen in der Wohnungshaltung häufig hormonell bedingtes Verhalten, das Besitzer*innen zum Verzweifeln bringen kann. Kater markieren mit ihrem Urin gegen Wände oder Möbel und rollige Katzen stressen nicht nur sich selbst, sondern auch die Katzeneltern und andere Haustiere. Kastrierte Katzen zeigen dieses Verhalten nicht mehr.

Kastrationen für nachhaltigen Tierschutz

Gerade im Tierschutz spielt die Kastration eine besonders wichtige Rolle, denn langfristige Kastrationsprojekte sorgen dafür, das Katzenelend auf den Straßen nachhaltig zu verringern. Wieso ist das so?

Aus einer Straßenkatze können in wenigen Jahren gleich mehrere tausend werden. Viele Straßenkatzen werden schon ab dem 6. Monat schwanger und sind es ihr ganzes Leben lang, immer wieder. Da hilft nur eines: Kastrieren! 

Tabelle über die Vermehrung von Katzen ohne Kastration

Deswegen gibt es Tierschutzvereine, die nach dem sog. TNR-Prinzip arbeiten. TNR steht für “Trap-Neuter-Return” und bedeutet, dass Straßenkatzen eingefangen, kastriert, markiert und wieder auf die Straße entlassen werden. Dort leben Katzen häufig in sogenannten Kolonien, die von Tierschützer*innen zusätzlich mit Futter versorgt werden. Wilde Streuner lassen sich oft nicht einfach einfangen und werden dann mit Lebendfallen gefangen, das nennt man Trapping. Ob eine Straßenkatze bereits kastriert ist, kannst du in manchen Gegenden ganz einfach durch eine Einkerbung am Ohr erkennen (z.B. in Kroatien).

Unser STRAYZ Bio-Katzenfutter spendet mit jeder Portion an Streuner in Not. Dabei unterstützen wir nur ausgewählte Tierschutzvereine, die nach dem TNR-Prinzip arbeiten und dauerhafte Kastrationsprojekte durchführen.

Gründerin Madeline von STRAYZ Bio-Katzenfutter trägt lila Pullover, der eine Kastration spendet.

Wenn du nachhaltig helfen möchtest und gleich eine ganze Kastration spenden möchtest, kannst du das mit unseren Geschenken für Katzenfans und Hundefans. Unsere Ketten oder Pullis spenden jeweils eine Kastration.

 

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden vor dem Veröffentlichen geprüft.

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.

Spendenzähler

So viele Spenden konnten wir Dank toller Menschen wie dir schon für den Tierschutz sammeln. Hier erfährst du alles über unsere große Mission und wie das mit den Spenden funktioniert.

8200000 Futterspenden
15000 Med. Hilfe
850 Kastrationen